Aikido-Krimis von Günter Zorn
Günter Zorn, der seit Jahren in Tokyo lebt und dort für ein großes deutsches Unternehmen arbeitet, schreibt in seiner Freizeit Kriminalromane. Als passionierter Aikidoka und Japanfreund hat er seit seinem Erstlingswerk "Tödliche Verbindung" immer wieder drei Themen in den Vordergrund gestellt: eine spannende Story aus dem Umfeld der japanischen Yakuza, eine detaillierte Darstellung japanischer Gegenwartskultur und angewandtes Aikido (was man aber durchaus mit einem Augenzwinkern lesen sollte).
Held seiner autobiografisch angehauchten Geschichten ist der deutsche Manager Jan Wolf, dessen ausgeprägter Gerechtigkeitssinn ihn immer wieder in Konflikt mit der Tokyoter Unterwelt bringt. Dabei erfährt der Leser in großer Detailfülle alles über japanische Gebräuche, Geschäftspraktiken und nicht zuletzt die japanische Küche. Und natürlich darüber, wie man einen Irimi-nage in der U-Bahn anwendet...
Günter Zorn ist deutlich ein bildungsbürgerlicher Anspruch anzumerken, ebenso wie der unerschütterliche Glaube, dass es für jede Situation die passende Aikido-Technik gibt. Das ist aber durchaus lehrreich und unterhaltsam, weil er es versteht auszumalen, was uns Europäer an Japan und seinen Kampfkünsten fasziniert. Wenn er in Deutschland ist, trainiert Günter Zorn übrigens gerne auch in unserem Dojo, dem er in einem seiner Bücher auch einen Absatz gewidmet hat (Auszug mit freundlicher Genehmigung des Verlags).
Fazit: Bei den Büchern handelt es sich sicher nicht um Weltliteratur, aber um spannende und geschickt konstruierte Kriminalromane, die einen von der ersten Seite an fesseln.
Mehr Infos unter www.guenterzorn.com
Günter Zorn: Tödliche Verbindung (2000)
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Günter Zorn: Falsche Perlen (2001)
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Günter Zorn: Saure Nieren (2003)
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Günter Zorn: Mörderische Saiten (2005)
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Mazda-Werbekampagne "Siegertypen" (Dezember 2000)
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